Hallo März – Kleine Einblicke in das Tagebuch von Krissilein.

Hurra! Endlich ist der März da!

Der Januar und der Februar sind wirklich die deprimierendsten und bedrückendsten Monate im Jahr.
Für mich war das schon immer so. Aus diesem Grund kann ich beide nicht besonders gut leiden. Das ist nachvollziehbar.
Aber warum ist das überhaupt so?
Ich kann das begründen, aber irgendwie auch nicht.

Es liegt nicht daran, dass der „Zauber“ von Weihnachten verpufft ist.
Jedenfalls nicht nur.
Es liegt nicht am schlechten Wetter.
Jedenfalls nicht nur.
Es liegt nicht an den viel zu kurzen Tagen.
Jedenfalls nicht nur.
Es liegt nicht daran, dass (früher die Schule und heute) die Arbeit mich in diesen Monaten förmlich zu erdrücken scheint.
Jedenfalls nicht nur.
Es liegt nicht daran, dass mir die Motivation fehlt, die großartigen Dinge im Leben zu unternehmen.
Jedenfalls nicht nur.

Ich denke vielmehr, es ist eine Kombination aus allem.

Versteht mich nicht falsch, ich mag gemütliche Abende zu Hause, mit Tee und in eine Decke eingekuschelt auf dem Sofa, während es draußen düster ist und es regnet, stürmt oder schneit.
Ihr wisst das, denn ich habe vor ziemlich genau 6 Monaten einen Blogeintrag dazu geschrieben.

Aber wie das bei fast allem so ist, gibt es auch hier Grenzen.
Während ich mich im  September, Oktober, November und Dezember noch über all die (vermeintlichen) Vorzüge von Herbst und Winter gefreut und diese Zeit in vollen Zügen genossen habe, begann die Stimmung Anfang Januar bereits langsam umzuschlagen. Es reichte einfach.

Zu meinem Leid wusste ich aber, dass es noch mindestens zwei weitere Monate dauern würde, bis der Frühling langsam ein Einsehen mit uns hat. Für mich die motivationsschwächste Zeit überhaupt. Auch das war vermutlich ein Grund, wieso ich es einfach nicht mehr auf die Reihe bekommen habe, zu bloggen.

Dass ich jetzt gerade Urlaub habe und schon ein paar Tage Zeit hatte, um vernünftig runterzufahren, kommt mir da natürlich sehr gelegen.
Noch viel schöner ist jedoch, dass wir endlich die magische Grenze zum März überschritten haben.
Jetzt weiß ich, dass es jeden Tag soweit sein kann und der Frühling  endlich anklopft, auch, wenn er uns im Moment noch ein bisschen zappeln lässt.

Einen besseren Motivationsbooster gibt es doch gar nicht.

Anfang März, wenn die Tage langsam länger hell bleiben und die Vögel einen schon am frühen Morgen aus dem Schlaf zwitschern, fange ich an zu überlegen, was ich selbst noch dafür tun kann, damit ich schneller aus dieser… nennen wir es  kleine „Lebenskrise“ raus komme und formuliere kleine Motivationsvorsätze, die ich mir bei Bedarf immer wieder vor Augen führen kann. Das mache ich schon seit Jahren so.
Diese Vorsätze sind nicht zu vergleichen mit Neujahresvorsätzen, die meistens viel zu hoch gegriffen und aus diesem Grund eh nicht eingehalten werden. Es sind einfach kleine Motivationsspritzen mit großem Effekt (für mich).

Meine Frühjahres-Vorsätze für dieses Jahr sehen wie folgt aus:

  1. Jeden Tag mit einem Lächeln aufwachen und wieder einschlafen. Damit der Tag mit dem schönsten beginnt und auch wieder endet.
  2. Viel mehr Dinge tun, die mich glücklich machen und weniger Dinge, die mich unglücklich machen.
  3. Weniger nachdenken und mehr machen.
  4. Mich nicht mehr von Stress im Alltag beherrschen lassen, sondern mir die Zeit besser einteilen und sinnvoll nutzen.
  5. Die Tage in vollen Zügen genießen, im Hier und Jetzt leben und nicht ständig an Morgen denken.
  6. Auf meinen Körper hören und mir häufiger was Gutes tun.

Ich habe die ungemütliche Zeit jetzt in einen Sack gepackt und im Keller verstaut.
Dort bleibt sie jetzt bis September… dieses Jahr vielleicht sogar noch ein bisschen länger.

Hallo milde Temperaturen bis zum Abend.
Hallo leuchtend gelber Ball am Himmel (wie heißt du noch… Sonne?).
Hallo Lederjacke, Jeansjacke und Daunenweste.
Hallo Sonnenbrille.
Hallo Sneaker.
Hallo Eis.
Hallo Blumen.
Hallo Vögelchen.
Hallo Barfuß auf der Wiese rumlaufen.
Hallo Röcke ohne (dicke) Strumpfhose.
Hallo leicht gebräunte Haut.
Hallo gute Laune.
Hallo Frühling!

Meine Woche. #3 (26.12.16 – 01.01.2017)

Kaum zu glauben, aber das war sie schon: die letzte Woche im Jahr 2016.
Wo ist nur die Zeit geblieben?
Es fühlt sich so an, als wäre das Jahr nur so an mir vorbei gezogen.

Montag (2. Weihnachtstag): In diesem Jahr stand Weihnachten ganz im Zeichen der Familie.
So auch heute.
Ich bin vor meinem Freund aufgewacht und habe die Zeit genutzt, um einige Fotos zu machen und meinen letzten Wochenrückblick zu Ende zu schreiben.
Ich wollte den unbedingt noch vormittags online stellen und das ist mir auch gelungen.
Am Nachmittag haben wir uns fertig gemacht und sind zu meinen Eltern gefahren, um meine kleine Nichte kennenzulernen.
Mein Bruder und seine Freundin wohnen in München und waren seit der Geburt das erste Mal zusammen zu Besuch.
Ich hätte die kleine Maus auffressen können!
So viel Zucker in diesem kleinen Menschen im zarten Alter von genau 3 Monaten.

Natürlich habe ich meinem Bruder und seiner Freundin, die wir im Übrigen auch erst kennengelernt haben, das Geschenk für die kleine Zaubermaus überreicht.

Ein süßes Strickjäckchen, natürlich in pink.
Gekauft habe ich sie vor ein paar Wochen auf dem Weihnachtsmark für knapp 30€. Das ist nicht unbedingt günstig für eine Strickjacke in der Größe, aber sie ist handgestrickt und individuell und da gebe ich gerne etwas mehr aus.

Der Nachmittag bei meiner Familie war wieder richtig schön.
Nicht nur mein Bruder,  seine Freundin und das Baby waren zu Besuch, sondern auch ihre Zwillingsschwester mit ihrem Sohnemann.
Wir haben also den halben Nachmittag damit verbracht, Lego Ninjago-Fahrzeuge zusammenzubauen, die der Kleine zu Weihnachten bekommen hat.
Am Abend sind meine Tante und mein Onkel auch noch dazu gekommen.
Gegen 21.30 Uhr haben wir uns dann aber auf den Heimweg gemacht.

Dienstag: Der Wecker klingelte um 7 Uhr und ich musste leider aufstehen und mich für die Arbeit fertig machen.
Der Tag im Büro war aber ganz angenehm. Es gab nicht viel zu tun und das Arbeitstempo war dementsprechend sehr entspannt.
Mein Schatz hat mich um 16 Uhr von der Arbeit abgeholt und wir sind direkt in die Kölner Innenstadt gefahren.
Ich wollte direkt zum Saturn gehen und schauen, ob es dort die Sony Alpha 5100 in weiß gab. Und ich hatte so ein wahnsinniges Glück! Und das nicht nur, weil es die Kamera tatsächlich gab, was nicht selbstverständlich war, denn in weiß war sie laut Internet fast nirgendwo mehr verfügbar, sondern auch, weil sie 100€ günstiger war, als im Internet. Statt 579 € habe ich also nur 479 € bezahlt und habe mir für den Rest noch sämtliches Zubehör gekauft.

Anschließend sind wir zum Jolifin-Store am Neumarkt spaziert.
Dort habe ich mir endlich einen Nagelfräser und weiteres Zubehör für die Nagelmodelage gekauft.

Die Mädels in dem Shop waren übrigens super lieb! Ich habe mich richtig gut aufgehoben gefühlt. Sie haben meine Fragen zu dem Fräser mit Bravour beantwortet und mir sogar noch ein Glitzer-Gel geschenkt, das ich eigentlich kaufen wollte.
Ich werde definitiv wieder kommen!
Wer aus Köln oder Umgebung kommt und ebenfalls überlegt, sich Gelnägel selber zu machen und das Zubehör braucht: Absolute Empfehlung von mir.

Da es schon recht spät war und wir einen Bärenhunger hatten, sind wir auf dem Heimweg noch beim Mc Donalds unseres Vertrauens vorbei gefahren und haben uns was zum Mitnehmen geholt.
Zu Hause haben wir erst gegessen und danach meine Errungenschaften ausgepackt und getestet.

Mittwoch: Ich war bis 16 Uhr arbeiten und bin dann in aller Ruhe nach Hause gefahren und habe auf meinen Schatz gewartet. Als er dann da war, haben wir überlegt, noch einkaufen zu fahren und da ist mir aufgefallen, dass mein Portemonaie nicht da war, wo ich es zuletzt hatte: in meiner Jackentasche. Ich habe also, leicht panisch, meine Handtasche und die halbe Wohnung abgesucht. Nichts. In meiner Mittagspause hatte ich es definitiv in meine Jackentasche gesteckt, weil ich mit meiner Kollegin zur nächsten Tankstelle spaziert war und mir eine Cola kaufen wollte. Es gab also 3 Möglichkeiten:

  1. Ich habe es auf dem Weg verloren.
  2. Es wurde mir geklaut.
  3. Es ist im Büro aus der Tasche gefallen und liegt noch da.

Bis zum nächsten Morgen warten kam für mich überhaupt nicht in Frage, also sind wir noch mal zu mir ins Büro gefahren. Und siehe da: es lag unter meinem Schreibtisch! Ich war so glücklich!! Ihr kennt das bestimmt. Man malt sich in solchen Situationen immer die schlimmsten Dinge aus… und schiebt sich die krassesten Filme. Alles neu beantragen, Karten sperren usw. der HORROR.

Diesmal gab es zum Glück ein „Happy End“.

Wir konnten also ganz beruhigt einkaufen fahren und uns anschließend was leckeres zu Essen zaubern.

Donnerstag: Nach der Arbeit bin ich Einkaufen gefahren, weil ich richtig Lust auf Salat mit Hähnchen hatte. Nachdem wir diese Woche fast nur ungesundes Zeug gegessen haben, musste einfach mal etwas Gesundes her.
Zu Hause hat mein Freund mir dann mitgeteilt, dass er an Silvester gerne Raclette machen möchte. Uns ist dann aber eingefallen, dass wir gar keinen Raclette-Grill besitzen, also mussten wir uns noch einen kaufen.
Wir sind also zu Real gefahren, wo diese Woche einige im Angebot waren.
Wir haben uns für einen Raclette-Grill einer Glas-Keramik-Grillplatte entschieden, weil der einfach chic aussah.
Wieder zu Hause haben wir zu Abend gegessen und haben uns dann einen gemütlichen Abend auf der Couch gemacht.

Freitag: Ich habe wieder sehr früh, sprich um 13.30 Uhr Feierabend gemacht und bin ganz schell nach Hause gefahren, weil ich unbedingt noch vor dem neuen Jahr unsere Wohnung gründlich aufräumen wollte.
Ich habe mich also durch jedes einzelne Zimmer gearbeitet, viele Sachen aussortiert und die ganzen aussortierten Sachen nach „Müll“, „Keller“ und „Altkleidercontainer“ geordnet.
Die Haufen von Müll und Altkleidercontainer waren nicht so groß, deshalb habe ich diese sofort entsorgt.
Wesentlich größer fiel der Stapel für die Keller-Sachen aus. Diese musste ich dann später mit meinem Schatz zusammen nach unten bringen.
Die ganze Weihnachtsdeko war im übrigen auch dabei.

Nach getaner Arbeit gab es Pizza vom Lieferdienst und noch einige Kuscheleinheiten.

Samstag: Mein Schatz musste arbeiten und ich bin mit ihm aufgestanden, weil ich durch die ganze Aufräumaktion noch nicht dazu gekommen war, einkaufen zu gehen.
An einem Samstag + Silvester sollte man so früh wie möglich gehen.
Diese Denkweise wurde belohnt, denn es war erstaunlich leer in dem Geschäft und ich habe alles in Windeseile eingekauft.

Da wir „nur“ einen Racletteabend zu zweit geplant haben, brauchte auch ich nicht sonderlich viel einkaufen.

Anschließend habe ich gemütlich gefrühstückt und dabei jede Menge Youtube-Videos geschaut.

Danach haben meine Fingernägel einen neuen Anstrich bekommen.

Diesmal durfte es Pink mit Glitzer sein (Catrice  No. 83 All you need is Pink und Douglas Silver Sparkling).

Später habe ich mir noch eine Maske aufgetragen und bin Duschen gegangen.
Ich wollte nämlich noch ein paar Fotos mit meiner Sony Alpha knipsen und dafür musste ich ja schick sein. Nur geschminkt hatte ich mich da noch nicht.

Ich kann einfach nicht genug von dieser Kamera bekommen! Das war wirklich das beste Weihnachtsgeschenk, das ich mir je selbst machen konnte (abgesehen von meinem ersten Iphone vor 4 Jahren).

Bevor mein Freund nach Hause kam, wollte ich schon mal ein paar Vorbereitungen fürs Raclette treffen… und fühlte mich ein wenig beobachtet.

Dann kam mein Schatz auch schon nach Hause und wir konnten unseren Silvesterabend zu zweit starten.
Ganz traditionell musste natürlich „Dinner für One – Der 90. Geburtstag“ laufen.
Bei mir ist es schon ein paar Jahre her, dass ich es das letzte Mal geschaut habe, deshalb habe ich mich umso mehr darüber gefreut.

Es gab natürlich Sekt und jede Menge Zeug fürs Raclette und wir haben es uns richtig schmecken lassen.

Auch, wenn wir „nur“ zu zweit waren, war es einer der schönsten Silvesterabende, den ich je hatte! Wie sollte es auch anders sein, denn ich war nur mit „Leuten“ zusammen, die mir wahnsinnig viel bedeuten.
Mein Schatz und meine drei Katzen. Meine Familie. Mein Leben. <3

Ich hätte schon um 23 Uhr schlafen gehen können, so müde und satt war ich.
Mein Freund hat mich dann aber noch so lange wach gehalten, dass ich den Jahreswechsel mitbekommen habe. Wir haben uns dann an unsere große Fensterfont im Wohnzimmer gestellt und Feuerwerk angeschaut. Es war wunderschön.
Sogar die Katzen schienen es irgendwie zu genießen. Sie waren ganz ruhig und haben die vielen Farben und Lichter beobachtet, waren kein bisschen ängstlich, weil wir da waren.

Anschließend ging es direkt ins Bett.

Sonntag: Frohes neues Jahr!
Ich bin gut erholt und ohne die üblichen Neujahrs-Beschwerden aufgewacht und konnte fit in den Tag starten.

Allerdings habe ich komisch geschlafen und bin mit Nackenschmerzen aufgewacht. Deshalb habe ich mir direkt meine Warmie-Robbe warm gemacht und auf den Nacken gelegt.

Zuerst habe ich mir Kaffee gegönnt, denn ohne geht es am Morgen einfach nicht.
Nach dem Frühstück habe ich meine beiden Fingernägel verarztet, die sich gestern leider verabschiedet haben.

Schatz hat in der Zeit eine leckere Gulaschsuppe aus den Resten von gestern gekocht.

Den Restlichen Nachmittag habe ich mit Schreiben verbracht. Jetzt ist dieser Beitrag fast fertig und es ist fast 19 Uhr.

Somit ist die Woche schon wieder vorbei. Für viele von euch bedeutet das, dass der Alltag auch wieder los geht. Einige haben vielleicht noch ein paar Tage Zeit zum Entspannen. Ich wünsche euch jedenfalls eine gute und stressfreie erste Woche im neuen Jahr. Macht das Beste draus!

 

 

Meine Woche. #2 (19.12. – 25.12.16)

Hello Beauties,
mein letzter Wochenblog scheint wirklich gut angekommen zu sein, denn ich habe einige ganz liebe Rückmeldungen von euch bekommen.
An dieser Stelle vielen Dank dafür! Ich freue mich sehr über die lieben Worte, die mich per Kommentar, via Mail oder auch per Insta-Nachricht erreichen!

Ich möchte jetzt aber nicht weiter abschweifen und widme mich der neuen Woche:

Montag: Montagmorgen! Die Arbeit ruft! Ich bin also für meinen Geschmack viel zu früh aufgestanden, habe mich im Halbschlaf fertig gemacht und bin ins Büro gefahren. Dort herrschte eine sehr gute Stimmung, was auch kein Wunder war, denn die meisten Kollegen mussten nur noch wenige Tage arbeiten, bis der wohlverdiente Weihnachtsurlaub anfängt.
Ich muss, abgesehen von den Feiertagen, leider durch arbeiten und habe mich damit abgefunden.
Um 16.30 Uhr habe ich Feierabend gemacht und bin schnell einkaufen gefahren, denn ich hatte ein großes Verlangen nach Broten mit Ei und Maggi.
Gesagt, gekauft und nach Hause gefahren, wo ich mich umgezogen und mir dann dieses Festmahl zubereitet habe.
Später am Abend habe ich dann meine 10 Weihnachtsfakten auf Instagram gepostet. Das Bild dazu habe ich zufällig auf meiner Facebookseite entdeckt.

Es ist vor ziemlich genau 5 Jahren in Berlin aufgenommen worden. Ich wollte diese Erinnerung auch mit meiner besten Freundin auf Facebook teilen und habe es, ohne mir etwas dabei zu denken, mit Ortsangabe Berlin gerepostet. Zu dem Zeitpunkt hatte ich von den schrecklichen Ereignissen auf dem Berliner Weihnachtsmarkt noch nichts mitbekommen. Wenig später schrieb mir eine aufgebrachte Freundin, dass ich ihr einen gewaltigen Schrecken eingejagt habe, wegen der Berliner Ortsangabe und dem „Unfall“, der da gerade passiert war. Ich habe mir direkt sämtliche Nachrichtenseiten durchgelesen und war einfach nur noch fassungslos! Der Abend war danach für mich gelaufen.

Dienstag: Der Dienstag hat in etwa so angefangen, wie der Montag aufgehört hat. Ich habe nicht gut geschlafen und konnte immer noch nicht begreifen, was da gestern passiert ist. Dabei habe ich vor allem an die Opfer und deren Familien und Angehörigen gedacht. Die Stimmung im Büro war auch gespenstig ruhig. Die gute Laune vom Vortag war nicht annähernd mehr vorhanden. Man muss dazu sagen, dass wir auch Kollegen in Berlin haben, mit denen die einen mehr, die anderen weniger zu tun haben. Mittlerweile ist aber klar, dass es allen gut geht.
Ich habe dann wieder recht pünktlich Feierabend gemacht.
Auf dem Heimweg ist an einer roten Ampel dann der Autofahrer vor mir aus seinem Auto ausgestiegen, hat sich vor mein Auto gestellt, wild mit den Händen gewedelt und irgendwas vor sich hin geredet, das ich natürlich nicht verstanden habe, weil Fenster zu. Ich habe also das Fenster auf gemacht und ihn gefragt, ob er seine Performanz noch einmal wiederholen könnte und dann sagte er mir, dass mein rechtes Licht kaputt ist. Natürlich. Hätte ich auch drauf kommen können. Ich habe mich, höflich wie ich bin, für die Information bedankt, dann wurde die Ampel auch schon wieder grün und er musste schnell in sein Auto zurück.
Zu Hause warteten zwei Päckchen auf mich. In dem einen war die langersehnte Bestellung von Just Spices!

In dem anderen das All-in-one Nailset von Jolifin.

Ich war sehr positiv überrascht, denn ich habe in den Kundenrezensionen vom German Dream Nails Onlineshop gelesen, dass der Versand recht lange dauert, wenn man mit Paypal zahlt. Das kann ich nicht bestätigen. Ich habe am Samstag bestellt, mit Paypal bezahlt und heute war das Päckchen schon da.
Eigentlich wollte ich es direkt ausprobieren, aber ich war schon recht müde und kaputt und habe deshalb beschlossen, bis zum Wochenende zu warten, weil ich mir dann genug Zeit nehmen kann, um mir die Nägel zu machen. Sie sollen schließlich hübsch werden. Einigermaßen.

Mittwoch: Mein Schatz hatte frei und deshalb haben wir beschlossen, dass er mich zur Arbeit bringt, damit er das Licht am Auto reparieren und anschließend schon mal den Wocheneinkauf erledigen kann, denn wir alle wissen ja: umso näher die Feiertage rücken, desto größer wird die Weltuntergangsstimmung in Supermärkten. Er hat mich also zur Arbeit gefahren und mich am Nachmittag auch wieder abgeholt.
Zum Abendessen gab es Flammkuchen von Dr. Oetker. Als Kind mochte ich Flammkuchen NIE. Jetzt habe ich ihn zum ersten Mal ernsthaft probiert und fand den richtig lecker. Ok, wenn ich sage, dass ich als Kind etwas nicht mochte, ist das nichts außergewöhnliches, denn als Kind mochte ich fast nichts. Gemüse? Bäh! Fleisch? Nur Wurst! Obst? Nö! Am liebsten mochte ich Kartoffeln, Nudeln oder Reis mit ohne alles. Oder mit Ketchup! Meine arme Mutter… .
Am Abend lief der dritte Teil der „Santa Claus“-Trilogie im Fernsehen. Ich habe den Film noch nie gesehen, deshalb wollte ich den unbedingt gucken.
Und was ist ein guter Weihnachtsfilm ohne das hier:

Genau! Nur halb so schön.

Donnerstag: Der Donnerstag war so ziemlich der ereignisloseste Tag der Woche. Nach der Arbeit bin ich schnell nach Hause, hab mich umgezogen, mich aufs Sofa gelegt und Youtube-Videos geschaut. Im Haushalt musste auch nichts mehr gemacht werden, denn mein Schatz wusste schon, dass er den Rest der Woche frei hat und wollte das deshalb übernehmen. Zum Abendessen gab es Chickenburger! Sie waren leider nicht ganz so fotogen, aber dafür umso leckerer.
Später habe ich noch „Die Hüter des Lichts“ geschaut und bin nur noch kaputt ins Bett gefallen.

Freitag: Ein kurzer Arbeitstag! Schon um 13.30 Uhr habe ich alles stehen und liegen lassen, bin in den wohlverdienten Feierabend verschwunden und konnte um 14 Uhr schon eine frisch geputzte Wohnung betreten. Ich liebe liebe liebe diesen Geruch!
Einzig und allein ein kleiner Wochenendeinkauf musste noch erledigt werden. Dafür wollte ich zum Lidl fahren, denn ich habe in dem Prospekt gesehen, dass es dort diese Woche einen Maniküre-Fräser gab. So einer fehlt mir nämlich noch in meinem kleinen Nagelstudio. Ich habe meinen Schatz also eine halbe Stunde bearbeitet und überredet, dass er mich zum Lidl begleitet und dann sind wir auch schon los gefahren.
Ich musste allerdings feststellen, dass alle Fräser ausverkauft waren. Deshalb haben wir letztendlich doch nur Lebensmittel gekauft.
Zu Hause habe mir dann mein kleines eigenes Nagelstudio aufgebaut und mich ans Werk gemacht.
Tips ankleben, feilen, Aufbau-Gel auftragen, aushärten lassen und zu guter letzt noch Versiegelungs-Gel drüber und aushärten lassen. Insgesamt hat die ganze Prozedur etwa 1,5 – 2 Stunden in Anspruch genommen. Ich hatte mit mehr gerechnet, muss aber dazu sagen, dass ich kein Nageldesign gemacht habe, weil ich mir die Nägel ganz normal lackieren wollte.
Wenn ich ein bisschen mehr Routine habe, werde ich mal einen eigenen Blogeintrag darüber verfassen.
Nach der Maniküre habe ich noch kurz mit meiner Mutter telefoniert, um zu klären, wann wir morgen erscheinen sollen. Danach gabs Ofenkäse. Ich liebe Ofenkäse! Könnt ich jeden Tag essen.
Ganz traditionell habe ich den Tag vor Heiligabend mit „Der kleine Lord“ beendet.

Samstag (Heiligabend): „Es ist Samstag und wann bin ich wach? Um 6 Uhr?! Wieso nur?!“ Das ungefähr habe ich mir gedacht, als ich zur besagten Uhrzeit schon hellwach im Bett lag und mich nur noch hin und her gewälzt habe. Irgendwann musste ich einsehen, dass es sinnlos ist und ich nicht mehr einschlafen werde. Ich bin also aufgestanden, habe mir Kaffee gemacht, mich mit dem Laptop aufs Sofa gekuschelt, Pettersson und Findus eingeschaltet und angefangen diesen Beitrag zu schreiben. So komme ich immerhin nicht in Zeitnot, denn über die Weihnachtsfeiertage bin ich eigentlich nur unterwegs.
Außerdem habe ich mir die Nägel schon mal weihnachtstauglich lackiert.

Irgendwann, ein, zwei Stunden später, ist mein Schatz dann auch aufgestanden. Wir haben noch ein bisschen gekuschelt und anschließend gemütlich gefrühstückt.
Dann waren die Geschenke dran. Die packen sich schließlich (leider) nicht von alleine ein. Im Fernsehen lief Pippi Langstrumpf und Michel in der Suppenschüssel. Ein absolutes MUSS an Heiligabend. Nachdem die Geschenke eingepackt waren, haben wir unsere kleine Bescherung gemacht, d.h. ich durfte mein Geschenk auspacken, denn mein Schatz hat seins schon vor 3 Wochen bekommen.
Ich habe ein ganz süßes Paket von Odernichtoderdoch bekommen. Darin war der neue Kalender für 2017 „Auf ins nächste Abenteuer“, das Kalender-Tagebuch für 3 Jahre „Glasmomente“ und ein ganz süßes Stempel-Set für mein Bullet Jorunal. Ich habe mich riesig gefreut!

Nach der Bescherung bin ich Duschen gegangen und habe mich fertig gemacht. Wer sich jetzt fragt, wann wir denn unseren Baum geschmückt haben, hat gut aufgepasst, denn die Antwort lautet: Gar nicht!
Am Freitag hatten wir keine Lust mehr und an Heiligabend hätten wir es theoretisch noch machen können, aber wir haben uns gründlich überlegt, dass wir über die Weihnachtsfeiertage sowieso nicht zu Hause sind und die Katzen die Kugeln runter holen würden. Also haben wir beschlossen, dass wir den Baum dieses Jahr einfach mal nicht schmücken.

Gegen 16 Uhr haben wir uns dann auf den zu meinen Eltern gemacht. Die Wiedersehensfreude war gigantisch!
Erst waren wir mit meinen Eltern noch alleine und hatten uns viel zu erzählen. Vor allem mein Vater, denn er war ja schließlich 7 Wochen in der Reha.
Um 18 Uhr haben wir dann meine Großtante abgeholt, die nur ein paar Straßen entfernt wohnt. Oma, Opa, Tante, Onkel und Cousin (wohnen alle nebenan) sind auch noch dazu gekommen. Dann war Bescherung!

Für mich gab es, wie immer, Geld, damit ich mir mein Weihnachtsgeschenk selbst kaufen kann. Und ich weiß auch schon ganz genau, was ich mir holen werde:
Eine Sony Alpha 5100 Systemkamera, damit ich zukünftig sowohl für Instagram, als auch für den Blog qualitativ hochwertige Bilder machen kann.

Meine Familie ist natürlich auch nicht leer ausgegangen.
Für Mama gab es eine Box mit verschiedenen Yankee-Candle-Produkten. Mein Papa hat eine Geschenkbox von Just Spices + ein Jahresabo von der Zeitschrift „Runners World“ bekommen. Das Abo war zwar nicht geplant, aber er hat sich trotzdem sehr gefreut. Oma + Opa und meine Großtante haben eine schöne Bilder-Collage von uns und unseren Katzen bekommen.

Nach der Bescherung wurde zusammen gegessen: Sauerbraten, Rotkohl, Klöße, Kroketten, Kartoffeln, Rosenkohlauflauf, Feldsalat und als Nachtisch die weltbeste Mousse au Chocolat von meiner Großtante!

Den restlichen Abend haben wir noch in gemütlich Runde zusammen gesessen, erzählt, Bier und Wein getrunken (nur ich nicht, denn ich musste noch fahren) und die Zeit zusammen in vollen Zügen genossen. Um 23.30 Uhr hatte ich dann die nötige Bettschwere und wir haben uns auf den Heimweg gemacht. Um 1 Uhr lag ich endlich im Bett.

Sonntag (1. Weihnachtstag): Irgendwie bedeutet Ausschlafen bei mir in letzter Zeit, dass ich um 8 Uhr schon hellwach im Bett liege. Das stimmt nichtmal. Ich bin nur wach und total gerädert, kann aber nicht mehr schlafen. So war es am Sonntag auch wieder. Deshalb bin ich ins Wohnzimmer gewandert und habe Youtube-Videos geschaut, bis mein Schatz auch mal wach geworden ist.
Dann musste ich mich auch schon fertig machen und ich habe es irgendwie hinbekommen, mir an der Duschtür einen Nagel abzubrechen. Zum Glück habe ich ja jetzt mein eigenes Nagelstudio zu Hause und konnte das Problem ganz schnell beheben (das macht mich schon ein bisschen stolz und glücklich!). Nachdem der Nagel repariert war, habe ich mich weiter fertig gemacht und dann mussten wir uns auch schon auf den Weg zur Familie von meinem Herzmann machen.
Die Begrüßung fiel wieder total herzlich aus, weil wir uns jetzt auch schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen haben. Dementsprechend gab es auch ganz viel zu erzählen. Zuerst wurden aber Geschenke ausgetauscht. Eigentlich hatten wir im Voraus vereinbart, dass wir uns nichts schenken, aber wie das eben so ist, hält man sich meistens doch nicht daran 😀

Von Jacky (Schwester von meinem Schatz) habe ich dieses süße Wohlfühlpaket bekommen. Ihr Sohnemann Leon hat mir drei richtig süße Pinselbecher gebastelt. Außerdem habe ich noch eine Bodylotion von Victoria’s Secret bekommen.

Nach der Bescherung haben wir gegessen. Es gab gefüllte Weihnachtsgans, Klöße, Bandnudeln , Rotkohl und noch einige andere Leckereien. Anschließend haben wir noch stundenlang erzählt, die ersten Geschenke ausprobiert, nochmal gegessen und etwas Wein getrunken und natürlich ein paar Fotos gemacht, die aber nicht wirklich fürs Familienalbum taugen ;).

Alles in allem war es wirklich ein wunderschöner erster Weihnachtstag, den wir wirklich sehr genossen haben.
Deshalb sind wir auch erst zu später Stunde (gegen 23 Uhr) zurück nach Hause gefahren, wo wir von unseren drei süßen Fellnasen schon sehnlichst erwartet wurden. Sonntag ist Thunfischtag! Auch um 24 Uhr noch. Den haben sie auch noch bekommen. Wr haben den Abend ausklingen lassen, indem wir uns an den Küchentisch gesetzt, unsere Geschenke bestaunt und noch ein bisschen geredet haben. Es hat nicht lange gedauert und ich bin totmüde und zufrieden ins Bett gefallen und direkt eingeschlafen.

 

 

 

 

Meine Woche. #1 (12.12. – 18.12.16)

Ihr Lieben… in letzter Zeit hat sich auf meinem Blog gar nichts getan und das hat mich selbst auch wahnsinnig geärgert. Es kam immer wieder etwas dazwischen und ich bin einfach nicht zum Schreiben gekommen.
Aber das soll jetzt gar nicht das Thema sein.
Ich habe mir jedenfalls in den Kopf gesetzt, dass ich ein neues…. nennen wir es „Format“ einbringen werde: Meine Woche. Das ist im Grunde nichts anderes, als eine „kleine“ Zusammenfassung meiner Erlebnisse aus der vergangenen Woche.
Ich selbst lese so etwas sehr gerne und finde es meistens ziemlich unterhaltsam und oft sogar inspirierend. Außerdem macht es großen Spaß, bei dieser Gelegenheit die Woche noch einmal Revue passieren zu lassen. Wer sich nur für die Fakten interessiert, darf einmal ganz nach unten scrollen. 😉
Los gehts:

Am Montag musste ich mich nach über einer Woche Kranksein wieder zur Arbeit schleppen. Es hat aber nicht sehr lange gedauert und ich war wieder in meinem gewohnten Workflow drin.
Zu Hause wurde ich dann von meinem Herzblatt überrascht, der das Abendessen bereits fast fertig hatte. Es gab herzhafte Pfannkuchen mit Tomate und Mozzarella.


Ansonsten ist aber nicht mehr viel passiert, denn die Erkältung der letzten Woche hat sich abends immer noch bemerkbar gemacht. Ich habe mich dann nur noch ins Bett gekuschelt, ein paar Youtube Videos geguckt und anschließend schon geschlafen.
Am Dienstag ging es dann weiter mit „workworkwork“ und abends sollte die betriebliche Weihnachtsfeier in einem Bowlingcenter stattfinden, zu der ich eigentlich auch gehen wollte. Gegen Nachmittag sind dann wieder heftige Beschwerden wie Kopfschmerzen und Nase zu aufgetaucht und meine Laune ist so richtig in den Keller gegangen… zusammen mit meiner Lust, auf die Weihnachtsfeier zu gehen, die ich unter diesen Umständen sowieso nicht hätte genießen können. Ich habe mich also abgemeldet und bin nach der Arbeit direkt nach Hause gefahren.
Dort hat sich meine Stimmung wieder deutlich gehoben, weil das erste Paket von „Just Spices“ angekommen ist.

Ich habe also spontan beschlossen, „Lowcarb Currywurst“ aus Geflügelwürstchen zu machen, um bei der Gelegenheit die Gewürze auszuprobieren. Gesagt getan. Ich wollte ein bisschen Schärfe reinbringen und hab deshalb eine kleine Prise von dem „Turbo scharfen Gewürz“ rein gemacht und ALTER! beim Essen sind mir seit langem mal wieder die Tränen gekommen. Ich musste nach jedem Löffel ein Stückchen Brot essen, sonst hätte ich meinen Teller nicht aufessen können. Also diese Gewürzmischung macht seinem Namen wirklich alle Ehre!
Der Mittwoch war recht unspektakulär. Ich habe bis 16.30 Uhr gearbeitet, stand (wie immer) im Stau und war dann irgendwann zu Hause, hab mich chillermäßig chic gemacht, Grey’s Anatomy geguckt und bin dann ins Bett gehuscht.
Am Donnerstag hat sich bei mir langsam schon das Wochenendfeeling breit gemacht und ich könnte selbst im Büro nicht aufhören, innerlich zu grinsen. Als meine Kollegin mir dann auch noch meinen persönlichen Anti-Stress-Ball überreicht hat, war die Freude groß.

Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, bei dem Ball handelt es sich um einen flauschigen Spielzeugball, dem ein bisschen die Puste ausgegangen ist. Aber ich find den trotzdem irgendwie cool!

Am Abend wurde ich dann wieder bekocht (hab ich nicht einen tollen Herzmann?!). Diesmal gab es Frikadellen mit Rotkohl und Knödeln.
Am Freitag konnte ich dann endlich mal früh Feierabend machen. Früh heißt für mich ab ca. 15 Uhr. Das habe ich natürlich ausgenutzt und bin direkt mal zu Ikea gefahren, der nur einen Steinwurf von meiner Arbeitsstelle entfernt ist. Ich hatte aber einen Plan im Kopf, was ich kaufen wollte und habe mich diesmal nicht zu Spontankäufen verleiten lassen. *aufdieschulterklopf*
Ich habe 3x Collagen-Bilderrahmen gekauft, einen für Oma + Opa, einen für meine Großtante und einen für uns. Außerdem wollte ich mir dieses kuschelige und süße Wölkchen-Kissen mitnehmen, dass ich schon so oft auf Instagram gesehen habe. Als ich es aber in der Hand hatte, fand ich es irgendwie doof und hab es nicht mitgenommen. Also doof im Sinne von zu weich und zu unbequem.
Am Abend hatte ich sturmfrei. Ich hatte da aber nicht sehr viel von, weil ich sehr müde war und relativ früh schlafen gegangen bin. Party hard… nicht!
Am Samstagmorgen war ich recht früh wach. Ich habe auf mein Handy geguckt und gesehen, dass mein Schatz mir (wohl gemerkt um 3 Uhr in der Früh) geschrieben hat, dass das andere Just Spice Paket, laut DHL App, bereits gestern Abend geliefert worden ist. Da ich aber den ganzen Abend zu Hause war und definitiv nicht geklingelt wurde (das kann ich gar nicht verpassen, denn selbst wenn ich die Klingel überhöre, laufen meine Katzen noch minutenlang wie aufgescheuchte Hühner durch die Wohnung), hat mich das schon sehr gewundert. Ich also zum Briefkasten. Nichts. Oh doch… Prospekte! Und schon hatte ich eine Beschäftigung. In dem Lidl-Prospekt habe ich dann ein all-in-one-Nagelset mit UV-Lampe und so entdeckt und dachte mir „Cool, sowas kann ich gut gebrauchen, weil ich meine Fingernägel einfach nicht lang bekomme“. Ich habe also gegooglelt und bin dann auf das Set von Jolifin gestoßen. Die Produkte von Jolifin hat meine Nagelfee früher auch immer verwendet, deshalb kann ich damit also nichts verkehrt machen. Außerdem war das Set gerade im Angebot. Zack… bestellt! Ansonsten habe ich den ganzen Tag gegammelt. Abends kam Schatzi dann wieder, wir haben gegessen und gemeinsam gegammelt. Das nenne ich mal eine sinnvolle Nutzung eines freien Tages. Aber es war halt auch irgendwie nötig. Achso, das Paket ist auch im Laufe des Tages nicht angekommen und steht jetzt auf einmal als archiviertes Paket (erhalten am 23.11. (?)) in der App. Mal abwarten ob da noch was kommt.
Naja und heute (Sonntag) morgen dann das Dilemma. Mir war schlecht, aber irgendwie doch nicht und ich dachte erst, dass ich einfach nur großen Hunger habe. Ein Irrtum, wie sich herausstellte. Ich habe versucht ein trockenes Brötchen zu essen, was nach einer gewissen Zeit auch einigermaßen gut geklappt hat. Nur, dass es kurze Zeit später eben wieder nach draußen befördert wurde. Und danach war der Spuk auch schon vorbei und mir ging es viel besser.

Ich bin dann unter die Dusche gehüpft, habe mich angezogen und mein Bullet Jounal um die kommende Woche erweitert.
Und dann habe ich mich auch schon an diesen Beitrag hier gesetzt.
Jetzt gleich stelle ich mich an den Herd und zaubere uns eine (hoffentlich) leckere  Lasagne.
Und dann ist dieses überaus sinnvoll genutzte Wochenende auch schon wieder vorbei.
Achja! Heute ist der 4. Advent, also darf das hier natürlich als krönender Abschluss nicht fehlen:

Wochenfakten:

Gefreut habe ich mich sehr darüber, dass mein Papa nach 7 langen Wochen (6 + 1 Woche Verlängerung) am Mittwoch endlich aus der Reha zurückgekommen ist und sich bestens erholt hat.

Geärgert habe ich mich über meine eigene Doofheit, weil ich meinem Papa letztes Jahr zu Weihnachten ein Jahresabo der Zeitschrift „Runners World“ geschenkt und die ganze Zeit gedacht habe, dass das ein Geschenkabo war, welches automatisch ausläuft. Das böse Erwachen kam am Dienstag, wo mir die Summe für ein weiteres Jahr vom Konto abgezogen wurde und ich mich erkundigt habe, um zu erfahren, dass ich ein ganz normales Abo abgeschlossen hatte… FAIL hoch 10! Jetzt bekommt mein Papa ein weiteres Jahr diese Zeitschrift, obwohl er im Moment gar nicht mehr Laufen gehen kann. Aber das eigentliche Geschenk bekommt er ja auch noch dazu.

Gekauft habe ich diese Woche viele Geschenke!
Auch für mich selbst. Das Jolifin all-in-one Nail Starterset. Ich kann es kaum erwarten, bis es endlich geliefert wird und ich es ausprobieren kann!
Außerdem haben wir unsere Küche mit neuen Gewürzen von „Just Spices“ ausgestattet. Einige davon sind allerdings auch noch auf dem Weg zu uns.

Gelesen habe ich kein Buch sondern zahlreiche Blogs.

Gegessen habe ich viel zu viel Schoki und viel zu wenig gesundes Zeug. Mehr brauche ich dazu nicht zu sagen.

 

Von Altlasten befreien.

Altlasten sind kleine fiese Biester. Wir alle kennen sie. Hirngespinste, die immer genau dann auftauchen, wenn man gerade alleine und traurig ist oder einfach zu viel Zeit zum Nachdenken hat.
Glücklicherweise gelangt man irgendwann an einen Punkt, an dem man sich überwindet, loszulassen.

Diejenigen von euch, die mir schon länger auf Instagram folgen, werden sich vielleicht daran erinnern, dass ich mich am Anfang des Jahres in einer Situation befand, die mich völlig aus der Bahn geworfen und mich wochenlang blockiert hat. Mehr konnte und wollte ich damals nicht darüber sagen.
Ich war noch nicht bereit dazu.
Aber ich habe versprochen, dass ich euch aufklären werde.
Einen ersten Versuch habe ich bereits im Februar unternommen. Ich habe mich also hingesetzt, bin in mich gegangen und habe angefangen zu schreiben. Ich habe viel geschrieben. Einen ganzen Beitrag um genau zu sein. Diesen Beitrag wollte ich auf Instagram posten, weil meine Website zu dem Zeitpunkt noch nicht existierte.
Doch dazu kam es nicht.
Ich saß eine ganze Weile da, mit meinem Handy in der Hand und hätte nur noch auf „teilen“ klicken brauchen.
Ich war noch nicht bereit.
Ich war noch nicht bereit, damit abzuschließen.
Ich war noch nicht bereit, es öffentlich zu machen.

Ich habe den Text also gespeichert und mir vorgenommen, dass ich mein Versprechen ein anderes Mal einhalten werde.

Mittlerweile sind fast 9 Monate vergangen. Es geht mir wieder gut. Sehr gut sogar. Mittlerweile kann ich darüber sprechen bzw. schreiben, ohne direkt in Tränen auszubrechen. Ich bin darüber hinweg.

(Original-Text vom 27. Februar 2016)

„Es ist an der Zeit, dass ich euch erkläre, was mich seit ein paar Wochen so sehr beschäftigt. Es ist ein Thema, das zwar nicht alltäglich ist, aber trotzdem jeden von uns betreffen könnte.

Es geht um Folgendes:
Ich wurde an meinem Arbeitsplatz seit über 6 Monaten von meinem Vorgesetzten sexuell belästigt. Was genau vorgefallen ist, möchte ich nicht sagen, aber von der Polizei wurde es als sexuelle Nötigung eingestuft, damit ihr eine grobe Vorstellung habt.
Ihr fragt euch sicher, wieso ich das so lange habe über mich ergehen lassen. Eine berechtigte Frage. Wenn man selbst nie in einer solchen Situation war, kann man das natürlich schwer nachvollziehen.
Ich kann euch darauf auch nur die Antwort geben, die ich schon der Polizei, meinem Arzt und dem Rechtsanwalt gegeben habe: Ich dachte immer, dass ich die einzige Betroffene bin und hatte einfach große Angst, etwas zu sagen oder zu machen und ich war auch nicht in der Lage dazu. Ich fühlte mich ohnmächtig. Natürlich habe ich hin und wieder darüber nachgedacht, mit jemandem zu sprechen. Aber dann habe ich mir jedes mal ausgemalt, wie es wäre, wenn man mir nicht glaubt. Thema erledigt.
Vor ein paar Wochen habe ich dann durch Zufall herausgefunden, dass noch weitere Kolleginnen betroffen sind. Wir haben beschlossen, dass wir gemeinsam zu unserem Geschäftsführer gehen und ihn über den Sachverhalt informieren.
Leider wurde uns schnell klar, dass wir von ihm keinerlei Verständnis für unsere Situation bekommen und er ganz offensichtlich auf der Seite unseres Peinigers war.
Natürlich haben wir dann bei der Polizei Anzeige erstattet und die IHK informiert (denn auch Auszubildende sind betroffen).
Mittlerweile sind wir 7 Frauen, die gegen ihn aussagen werden sowie ein männlicher Zeuge.

Ich konnte aufgrund der psychischen Folgebelastungen (Schlafmangel, Angstzustände, Antriebslosigkeit) seit vier Wochen nicht mehr arbeiten gehen. Denn nicht nur die Angst vor meinem Vorgesetzten, sondern auch das verlorene Vertrauen in den Geschäftsführer und Kollegen haben mir zu schaffen gemacht. Allerdings habe ich die Zeit genutzt, um mir arbeitsrechtlichen Beistand von einem Anwalt zu holen, damit mir und meinen Kolleginnen so etwas nie mehr passieren kann!

Am Montag ist es soweit… Ich werde ins Büro zurückkehren. Mein Vorgesetzter ist bis auf Weiteres von der Arbeit freigestellt. Mit ihm brauche ich also zum Glück nicht rechnen. Dennoch bin ich sehr angespannt. Wird der Geschäftsführer sich zu der Sache äußern? Hat er bisher nämlich noch nicht! Wie werden die unbeteiligten Kolleginnen und Kollegen auf meine Rückkehr reagieren? Wie ist das Arbeitsklima? Denn mittlerweile wissen natürlich alle Bescheid.

Ich hoffe, dass sich das alles irgendwie einrenken wird, denn sonst werde ich dort nicht mehr arbeiten können. Aber ich möchte es zumindest versuchen und abwarten, was passiert.
Mittlerweile bereue ich es wirklich, dass ich nicht schon früher den Mund aufgemacht habe, denn dann hätte ich einiges Verhindern können.

Jetzt wisst ihr Bescheid und ihr ahnt gar nicht, wie befreiend das für mich ist. Ich habe euch so wahnsinnig lieb gewonnen und deshalb ist es mir wichtig, dass ich nicht nur die schönen Dinge im Leben mit euch teile, sondern auch die traurigen. Gemeinsam sind wir stark!

Vielleicht als Tipp an alle (auch wenn ich hoffe, dass euch sowas niemals passiert): „Wehrt euch! Lasst niemals etwas zu, was ihr nicht möchtet! Geht zu Jemandem, dem ihr vertraut (z. B. Familie oder Freunde), schweigt nicht, sondern sprecht aus, was passiert ist. Schaltet ggf. die Polizei und einen Anwalt ein oder wendet euch an öffentliche Hilfestellen und redet, wenn nötig, mit einem Arzt, da die Psychische Belastung sich auch auf die körperliche Befindlichkeit auswirken kann. Und denkt immer daran… ihr seid niemals alleine!“

Seitdem hat sich einiges getan.
Ich habe also kurz nach dem Verfassen des Textes wieder angefangen  dort zu arbeiten. Aber nur eine Woche. Und es war keine schöne Woche. Ich habe mich unwohl gefühlt. Die Kollegen in meiner Abteilung haben zwar nicht ein Wort über das Geschehene verloren aber ich habe die ständigen Blicke förmlich gespürt.
Mein Vorgesetzter war nicht vor Ort, doch er war allgegenwärtig. Er hat ständig mit einem Kollegen telefoniert, was bei mir jedes Mal ein ungutes Gefühl in der Magengegend ausgelöst hat.
Und auch der Geschäftsführer hat zu meinem Unwohlsein beigetragen. Er hat mich ständig zu sich ins Büro zitiert und mit mir darüber gesprochen, dass mein Vorgesetzter ganz bald wieder ins Büro zurückkehren wird und dass ICH mir mal Gedanken machen soll, was zu unternehmen ist, damit ich damit klarkomme (räumliche Trennung, Kontaktverbot etc.). Mir war natürlich klar, dass das in jeder Hinsicht für mich absolut inakzeptabel ist, deshalb habe ich nach genau 5 Tagen den Entschluss gefasst, dass ich in diesem Unternehmen unter keinen Umständen weiter arbeiten kann.
Ich habe mich mit Hilfe meines Anwalts kündigen und bis zum Eintritt der Kündigung von der Arbeit freistellen lassen.

So hatte ich genug Zeit, um mir eine neue Stelle zu suchen. Und ich bin recht schnell fündig geworden.

Einige Wochen später wurde ich von der Staatsanwaltschaft als Zeugin zur Gerichtsverhandlung geladen. Ich hatte große Angst davor, meinen ehemaligen Vorgesetzten bei der Verhandlung wiederzusehen. Völlig unbegründet, wie sich herausstellte, denn der Herr ließ sich nicht blicken. Nicht mal sein Anwalt ist aufgetaucht. Ich war irgendwie erleichtert, aber es hat mich gleichzeitig unheimlich geärgert.
Wie ich etwas später durch meinen Anwalt erfahren habe, kam es zu einem neuen Gerichtstermin. Allerdings wurde unsere Aussage hier scheinbar nicht mehr benötigt. Auch über den Ausgang wurde ich bisher noch nicht informiert. Ist er dort überhaupt aufgetaucht?
Mir ist es mittlerweile ganz recht, dass ich nicht mehr so häufig damit konfrontiert werde, denn jeder Brief, der vom Gericht oder von meinem Anwalt bei mir ankam, hat mich immer wieder aufs neue aufgewühlt.
Ich hatte mein Ziel längst erreicht. Ich habe mein Schweigen gebrochen und dem ganzen ein Ende gesetzt. Nur so konnte ich, gemeinsam mit meinen Kolleginnen, unsere Nachfolgerinnen vor dem gleichen Schicksal bewahren.
Mehr wollte ich gar nicht.
Alles weitere liegt jetzt in den Händen der Justiz.

Vor kurzem habe ich Kontakt mit einer ehemaligen Kollegin gehabt. Sie hat mir gesagt, dass mein ehemaliger Vorgesetzter bis heute wohl keinen Fuß mehr in das Bürogebäude setzen durfte und es bisher auch nicht danach aussieht, dass sich das bald ändern würde. Das bestätigt mich in der Annahme, dass wir das Richtige gemacht haben, auch wenn es uns unglaublich viel Überwindung gekostet hat.

 

 

 

 

 

September Rückblick.

Jaaaaa ich weiß… Der September liegt mittlerweile schon einige Tage zurück.
Für mich war er jedoch so besonders, dass ich ihm noch einen eigenen Blogpost widmen möchte.
Ich schreibe schon eine ganze Weile hin und wieder kleine Rückblicke, damit ich mich noch Monate, sogar Jahre später an ganz besondere Augenblicke und Situationen in meinem Leben erinnern kann. Erst habe ich sie in Notizbüchern niedergeschrieben, später in Word abgetippt und auf dem Computer oder meiner heiligen externen Festplatte gespeichert. By the way: Die Festplatte ist kaputt gegangen und existiert nicht mehr… der Computer ebenso!
Jetzt bin ich stolze Betreiberin einer eigenen kleinen Website. Das Internet geht nicht kaputt.
Eine Gute Gelegenheit, um das Ganze mit euch zu teilen, in der Hoffnung, dass  es euch auch interessiert (Feedback erwünscht) und es für die meine Ewigkeit festzuhalten.

Damit wären wir auch schon beim ersten Punkt meiner Liste (chronologisch kann Jeder):

Im September (16.09.) habe ich meinen Blog auf Instagram öffentlich bekannt gemacht. Für mich war das ein ganz spannender und unglaublich aufregender Moment, denn ich hatte zwar eine ungefähre Vorstellung, was das Ganze für mich bedeuten könnte, aber ich hatte auch Hoffnungen und Ängste. Natürlich habe mir sehr gewünscht, dass ersteres erfüllt wird.

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Mittlerweile sind seit der Bekanntmachung rund 5 Wochen vergangen und ich muss ehrlich gestehen, dass meine Erwartungen wirklich übertroffen wurden.
In dieser kurzen Zeit haben bereits 400 Menschen meine kleine Seite besucht, durchstöbert und mir sowohl hier, als auch bei Instagram Feedback gegeben. Einige sogar mehrmals.
Das hat mich regelrecht überwältigt und überzeugt mich nur mehr, davon dass das, was ich hier tue, goldrichtig ist.  An dieser Stelle ein großes DANKE an euch! Denn ein Blog, auch wenn es nur ein kleiner und privater ist, ist nichts ohne seine Leser!

Im September steht in meinem Privatleben immer ein ganz besonderer Tag an: der Jahrestag von meinem Schatz und mir (14.09.) – in diesem Jahr wars übrigens der zweite. Das klingt jetzt vielleicht nach wenig, aber mir kommt es so vor, als wären wir schon eine Ewigkeit zusammen… eine glückliche Ewigkeit.
Ein Leben ohne ihn ist für mich einfach nicht mehr vorstellbar.

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Achtung… Jetzt wird’s sportlich! Ich habe mehr (oder weniger) angefangen, wieder Joggen zu gehen (02.09.). Diesmal aber ohne irgendeine App, die mich nur mehr und mehr unter Druck setzt und bei mir den Spaß am Sport direkt im Keim wieder erstickt. Wenns um Sport geht, kann ich mich erstaunlich schnell selbst unmotivieren. Deshalb werden diesmal jegliche Vorgaben (wie lang, wie schnell oder wie weit ich laufe) gestrichen. Ganz entgegen meiner üblichen Vorgehensweise. Einfach nur Stöpsel ins Ohr, Musik an und los, so weit mich meine Füße, Beine und Seitenstiche eben lassen. Fuck the System!

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Beruflich hat der September für ich vor allem eins bedeutet: Ab jetzt gibt’s viel zu tun! Ich arbeite im Einzelhandel, allerdings hinter den Kulissen, im Marketing um genau zu sein. Und ich kann mich in den nächsten Wochen also auf einige Überstunden gefasst machen. Aber: Wer mich schon länger verfolgt, der weiß, dass ich erst um Juni meinen Job gewechselt habe und mich jetzt wirklich pudelwohl fühle.

Trotzdem gut, dass ich Ende September (28.09.-05.10.) ein paar Urlaubstage einschieben konnte, um etwas Energie für die bevorstehende Zeit zu tanken, auch wenn die Umstände nicht gerade die schönsten waren.

Denn leider hatte der September auch eine deutliche Schattenseite! Ich habe von der Krankheit meines Vaters erfahren (24.09.). War am Boden zerstört. Hatte große Angst und viele Sorgen. Und zum Glück auch ein bisschen Hoffnung. Ich war stark. Die ganze Familie war stark.

Mittlerweile sehe ich das Ganze etwas entspannter, denn ich weiß, dass die Geschichte gut ausgegangen ist. Aber ich bin davon überzeugt, dass diese eine Sache mich noch ewig an den September 2016 erinnern wird. Auch ohne Niederschrift.

Und da gibt es noch etwas, das mich wohl ewig an den September erinnern wird.
Meine kleine Nichte hat das Licht der Welt erblickt (26.09.). Klein M. hat meinen Bruder das erste mal zum Vater, mich das erste Mal zur Tante und meine Eltern das erste Mal zu Großeltern gemacht. Das ist natürlich etwas ganz Besonderes für die ganze Familie. Und wir sind alle froh, dass sie endlich da ist, wenn auch früher, als erwartet.

Wie man sieht, hat sich der September für mich als äußerst turbulent herausgestellt. Angst. Traurigkeit. Großes Glück. So weit entfernt und irgendwie doch so nah aneinander.
Eine Achterbahnfahrt der Gefühle liegt hinter mir, gnadenlos und unglaublich bewegend. So ganz bin ich immer noch nicht darüber hinweg. Aber es wird.

Das Beitragsbild hat für mich übrigens eine große Bedeutung, denn es ist ein Ausschnitt von einem Bild, dass eine Mutter mir aus dem gemeinsamen Urlaub mit meinem Vater geschickt hat… etwa 2 Wochen vor der Diagnose.
Ich finde es wirklich wunderschön.

Jetzt hoffe ich, dass ihr ein bisschen Spaß beim Lesen hattet und widme mich ab jetzt schon dem nächsten Beitrag 🙂

 

 

Herbstgefühle.

Endlich Oktober!

Während sich viele danach sehnen, dass der Sommer und die langen, milden Tage noch etwas länger bleiben, beginnt für mich genau jetzt meine absolute Lieblingsjahreszeit.

Ich bin ein Herbstmädchen. Durch und durch.

Ich liebe kühle, graue, neblige, stürmische und verregnete Tage.
Umso ungemütlicher es draußen ist, desto gemütlicher mache ich es mir drinnen.
Ich habe schon oft und lange über den Herbst und seinen tendenziell schlechten Ruf nachgedacht. Und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich schlicht und einfach anders darüber denke.
Herbst bedeutet nicht (nur) zunehmend kaltes und nasses Wetter, kurze Tage, schlechten Laune und Frust. Im Gegenteil.
Herbst ist die Zeit von Duftkerzen, Kuschelkissen und -decken, von flauschigen Schlafanzügen und wolligen Oversize-Pullis, von Tee, Kakao und heißer Milch mit etwas Honig!
Zugegeben, ein heißes Bad oder ein knisterndes Feuer würden dem ganzen noch das Häubchen aufsetzen.
Leider haben wir weder eine Badewanne, noch einen Kamin. Ich habe mich daran gewöhnt. Und das ist gut so.

In diesem Jahr hatte ich trotz meiner überwiegend positiven Einstellung einige „Startschwierigkeiten“ beim Aufbringen von echten Herbstgefühlen.
Normalerweise, und damit beziehe ich mich auf die Erfahrung der letzten Jahre, bin ich Anfang, spätestens Mitte September schon voll auf meine Lieblingsjahreszeit eingestimmt und zelebriere meine gewohnten Rituale.
Nun haben wir bereits Oktober. Immerhin bin ich vor wenigen Tagen endlich dazu gekommen, einige Accessoires zu besorgen.
Neue (Duft-) Kerzen und Kerzenhalter und ein bisschen herbstliche Dekoration, am liebsten selbstgemacht, reichen völlig aus, um eine gemütliche Atmosphäre ins Zuhause zu bringen.
Und natürlich Tee. Haufenweise Tee. Möglichst viele verschiedene Sorten, damit ich immer eine schöne Auswahl habe.
Meinen Kleiderschrank habe ich mittlerweile herbsttauglich gemacht (hierauf werde ich jetzt allerdings nicht weiter eingehen, weil ich einen separaten Beitrag plane).
Wie ihr seht, braucht es wirklich nicht viel, um den Schalter umzulegen.
Wieso bin ich also so spät dran?
Die Gründe hierfür sind so vielseitig wie eindeutig:
Der September hat mir mit seinen sommerlichen Temperaturen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Bei gefühlten 30 Grad im Schatten, kann einfach keine gemütliche Herbststimmung aufkommen. Jedenfalls bei mir nicht.
Dann kommt noch die Krankheit von meinem Vater dazu (s. letzter Beitrag), die mich gedanklich in weite Ferne katapultiert hat.
Jetzt merke ich, wie der ganze Ballast der letzten Tage und Wochen von mir abfällt. Ich ertappe mich mehr und mehr dabei, wie ich mich über die fallenden Blätter, die Sturmböen und Regenschauer freue, meine gebastelten Kerzen aufstelle, mich in einen übergroßen Wollpulli kuschel und mir einen Tee nach dem anderen koche und mir so Gemütlichkeit ins Wohnzimmer zaubere.
Langsam, ganz langsam traut es sich endlich raus, das Herbstmädchen in mir.

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Kopfsache.

Dieser Blogpost war nicht geplant. Jedenfalls nicht, wenn es um den Inhalt geht.
Manchmal passieren Dinge, die unvorhersehbar und ebenso unabwendbar sind mit dem Resultat, dass das Leben von einem Augenblick zum nächsten komplett auf den Kopf gestellt wird. In diesem Fall: Im wahrsten Sinne des Wortes, wie ihr gleich verstehen werdet.

Nicht gerade ideal für ein Gewohnheitstier wie z. B. mich.

Veränderungen können positiv sein, aber auch negativ.
Eigentlich hab ich es nicht so mit Negativität. Echt nicht! Wie einige von euch auch schon bei Instagram festgestellt haben dürften, bin ich von Natur aus sehr positiv bzw. optimistisch gestimmt und versuche stets, das Gute in den Dingen zu sehen. Oft gelingt mir das auch aber leider gibt es auch Dinge oder Situationen, die überhaupt nichts Gutes in sich haben, auch, wenn man noch so lange sucht.

Womit wir schon beim eigentlich Thema dieses Posts wären.

Vor zwei Tagen wurde bei meinem Vater ein Tumor gefunden. Hirntumor. Eine Haselnuss, die bereits jede Menge Schaden anrichtet und uns in völlige Ungewissheit stößt. Angefangen hat der Spuk vor etwa 3-4 Wochen mit stechenden Kopfschmerzen und Schwindel. Mittlerweile haben sich die Symptome um einiges verschlimmert. Man könnte fast schon von Glück sprechen, denn nur so wurde die Haselnuss entdeckt, und kann noch entfernt werden, bevor sie zur Walnuss heranwächst.
Ohne Zweifel war das natürlich ein Schock für die ganze Familie.

Nachdem ich die Nachricht von meiner völlig aufgelösten Mutter erhalten habe, bin ich ruhig geblieben. Ernsthaft, wenn mich mal Jemand gefragt hätte, wie ich mit sowas wohl umgehe, hätte ich wahrscheinlich eher darauf gewettet, dass ich völlig die Nerven verliere, heule schreie, um mich boxe und/oder sonst was. Aber nein. Ich war ruhig. Fast entspannt.
Ich habe „Hirntumor“ gegooglelt aber sehr schnell gemerkt, dass da Dinge standen, die ich einfach nicht wissen wollte. Jedenfalls noch nicht. Mir schossen mindestens 1 Millionen Gedanken durch den Kopf. Immer und immer wieder habe sich verschiedene Szenarien abgespielt.
Letztendlich ich bin jedoch zu dem Schluss gekommen, dass ich positiv denken muss.
Für mich, für ihn, für die ganze Familie. Er ist nicht alleine. Wir sind nicht alleine.
Als ich ihn gestern im Krankenhaus besucht habe, hat es mir fast das Herz gebrochen. Wie er da lag. Ruhig und ziemlich mitgenommen sah er aus. Und dann sah ich in seine müden Augen, habe mit ihm gesprochen und recht schnell gemerkt, dass er eigentlich ganz der Alte ist, lacht und Späße macht und sich einfach nicht unterkriegen lässt. Ich habe so einen starken Papa. Das macht mich unglaublich stolz. <3

Wisst ihr was das heimtückische an schlechten Nachrichten ist? Ich sag es euch: Oft…. viel zu oft… dauert es eine Weile, bis man realisiert, dass das, was man da erfahren und gesehen hat, tatsächlich wahr ist. So war es auch bei mir. Heute morgen. Im Büro. Mit voller Kraft! Plötzlich und ohne Vorwarnung kullerten die Tränen. Mein Magen hat sich zusammengeschnürt. Der Klos im Hals wurde immer größer und ich dachte, dass ich wohl keinen Ton mehr rausbekommen würde.
Ich bin dann schnell zur Toilette, habe mich dort einen Augenblick gesammelt, mich anschließend im Spiegel betrachtet und mir gedacht: „Oh oh, das kannst du jetzt unmöglich verbergen!“ Eigentlich wollte ich das auch gar nicht. Ich wollte mit meinen Kollegen darüber sprechen. Ich hab es getan. Und das tat gut. Ich habe den Tränen freien Lauf lassen. Auch das tat auch gut.

Das ist im Übrigen auch einer der Gründe, wieso ich euch das hier auf meinem Blog erzähle. Ich mache das nicht, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich mache es, weil es mir so verdammt gut tut, Sachen von der Seele zu schreiben. Und unter uns gesagt ist das ein ganz schöner Brocken, der da gerade von mir abfällt.

Mir ist klar, dass wir jetzt noch am Anfang stehen und einen steinigen Weg beschreiten müssen.
Noch in dieser Woche wird die Haselnuss entfernt und erst danach werden wir erfahren, ob sie gutartig oder bösartig war und wie es dann weitergeht.
Aber eins ist sicher: Wir sind eine Familie und werden als Familie zusammenhalten und diese schwere Zeit gemeinsam überstehen!

-UPDATE- (2. Oktober 2016)
Ihr Lieben, mittlerweile ist eine Woche vergangen, seit ich diesen Beitrag veröffentlicht habe und ich muss zugeben, dass ich von der Resonanz, die ihr mir entgegen gebracht habt, überwältigt war. So viele liebe Worte und Genesungswünsche. Vielen Dank dafür!
Natürlich möchte ich euch nicht von so einer stark belastenden Sache erzählen und euch dann im Argen lassen, wie es mit meinem Vater, mit uns weiter geht.
Deshalb möchte ich euch jetzt kurz auf den aktuellen Stand bringen, der viele von euch mit Sicherheit beruhigen wird.
Meinem Vater ging es in der letzten Woche zunehmend schlechter. Er wurde daher zeitnah operiert und die Haselnuss sowie eine Zyste, die sich um sie herum gebildet hatte und in etwa so groß wie ein Hühnerei war, konnten vollständig entfernt werden. Wir haben erfahren, dass die Zyste aufgrund ihrer fortgeschrittenen Größe für die Schmerzen und die Sprachblockaden etc. verantwortlich war. Zum Glück, denn nur deshalb wurde der Tumor entdeckt.
Die Ärzte haben bereits ihre Einschätzung abgegeben, dass es sich um einen gutartigen Tumor gehandelt hat. Diese Einschätzung muss allerdings noch durch eine genaue Untersuchung im Labor bestätigt werden, was einige Wochen dauern kann.
Mittlerweile hat sich mein Vater von den Strapazen vor und nach der OP weitestgehend erholt. Er wird das Krankenhaus schon bald verlassen können und muss dann in die Reha.
Ich kann euch also mit gutem Gefühl sagen, dass das Schlimmste überstanden ist.
Natürlich wurden wir davon in Kenntnis gesetzt, dass diese Art von Tumor jederzeit an genau der gleichen Stelle wieder auftauchen könnte. Aber ich denke, dass wir mittlerweile so sensibilisiert sind, dass wir schon bei der kleinsten Verhaltensänderung reagieren können.

What a (Sunday-) Feeling

Ich liebe Sonntage <3

Der Sonntag ist der einzige Tag in der Woche, an dem ich mal abschalten kann, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Jedenfalls größtenteils und so gut es eben geht. Damit wären wir schon beim Punkt: Ich bin nicht sonderlich gut darin, abzuschalten. War ich noch nie und werde ich wohl auch nie sein.

Normalerweise bin ich ein totaler Organisationsmensch. Ich plane meine Woche eigentlich immer komplett durch und überlasse ungern etwas dem Zufall. Mittlerweile packe ich mir die Tage so voll, dass ich kaum Zeit zum Verschnauben habe. Wenn ich endlich aus dem Büro rauskomme (meistens eine halbe Stunde bis Stunde später als geplant), mache ich Besorgungen in der Stadt, gehe Einkaufen oder fahre eben direkt nach Hause und kümmere mich noch um den Haushalt. Ich möchte es in der Wohnung zu jeder Zeit ordentlich haben. Und dafür sorge ich auch. Tag für Tag. Die Katzen dürfen natürlich auch nicht zu kurz kommen und brauchen ihre tägliche Zuneigung. Die einen möchten in den Garten (und müssen natürlich unter permanenter Beobachtung stehen, damit sie nichts anstellen), der andere darf nicht in den Garten und braucht seine Kuscheldosis. Und irgendwo dazwischen fällt mir außerdem noch ein, dass Mama, Papa, Oma, Opa und sonstige Familienmitglieder auch schon lange kein Lebenszeichen mehr von mir bekommen haben. Dann ist es aber meistens schon zu spät, um sie noch anzurufen.

Wie ihr seht, stehe ich 6 Tage in der Woche unter Strom, deshalb bin ich unendlich dankbar, dass es den Sonntag gibt.

Der perfekte Sonntag besteht für mich eigentlich nur aus nichts tun. Einfach in bequeme Klamotten schlüpfen, die Füße hochlegen, eine nette Serie schauen, was leckeres essen und haufenweise Kaffee und Tee schlürfen, ohne auch nur einen einzigen Gedanken an Verpflichtungen zu verschwenden.

Aber so sehen meine Sonntage fast nie aus, denn es gibt da noch einige Traditionen, die für mich irgendwie auch dazu gehören.

So beziehe ich z. B.  jeden Sonntag das Bett neu, damit wir in frischer und duftender Bettwäsche in die neue Woche starten können.

Außerdem plane ich die neue Woche grob vor.

 

Alles was im Haushalt (oder auch sonst) ansteht, wird auf die kommenden 6 Tage verteilt. Dabei versuche ich auch stets dafür zu sorgen, dass die Krissi-Zeit nicht zu kurz kommt. Egal ob Joggen gehen, Nägel lackieren oder eine Gesichtsmaske auftragen… alles wird so gut es geht im Voraus geplant, damit ich mir meine Zeit entsprechend einteilen kann. Seit ich mir vor einigen Wochen ein Bullet Journal zugelegt habe, klappt das alles auch ganz gut. Und ich habe jede Menge Spaß dabei.

Das alles klingt jetzt nach einem absoluten Kontrollfreak. Das bin ich wohl auch, aber ich fühle mich wohl dabei. Ich bin glücklich, wenn ich am Abend meine To Do´s abhacken kann und mit dem Gefühl ins Bett gehen kann, am Tag etwas geleistet zu haben.

Am Sonntag genau so wie an jedem anderen Tag in der Woche.

 

 

 

Willkommen auf meinem Blog <3

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Hallo ihr Lieben,

ich freue mich sehr, dass ihr hierher gefunden habt!

Ihr wollt sicherlich wissen, wer hinter dieser Website steckt. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung 😉 Deshalb möchte ich mich zuerst kurz vorstellen:

Mein Name ist Kristina, wer mag, nennt mich Krissi, ich bin (noch) 25 Jahre jung und wohne zurzeit in Köln.

Vor etwas mehr als einem Jahr bin ich von Bornheim (Rheinland), einer Kleinstadt in der Nähe von Bonn, nach Köln gezogen.

Hier bin ich aufgeblüht und habe mir ein, wie ich finde, völlig neues Leben aufgebaut. Ich habe einen Job gefunden, den ich sehr mag, bin mit meinem Freund und meinen Katzen in eine tolle Wohnung (mit winzigem Garten und Rheinnähe) gezogen und fühle mich einfach pudelwohl hier.

Selbstverständlich habe auch ich mal doofe Tage und hier und da meine Problemchen, das ist völlig menschlich.Ich habe aber herausgefunden, dass mir das Schreiben nicht nur hilft, Freude zu teilen, sondern auch, mich von sämtlichen Lasten zu befreien.

Vor einigen Monaten habe ich angefangen, kleine Einblicke aus meinem Leben auf Instagram zu teilen. Dazu gehören mein persönliches Wohlbefinden, freudige Ereignisse, neue Errungenschaften, aber auch schlechte Erfahrungen und Probleme. Da das posten langer Texte bzw. Blogs auf Instagram aber eher umständlich ist, ist die Idee dieses Online-Blogs entstanden.

Das hier ist kein professioneller Beauty- oder Fashion-Blog. Aber ich probiere gerne Produkte oder Styles aus und werde auch mal Erfahrungen in diesen Bereichen mit euch teilen.

Ich freue mich auf die kommende Zeit mit diesem Blog und hoffe, dass Ihr mir hier ab und zu einen Besuch abstattet 🙂