Hallo März – Kleine Einblicke in das Tagebuch von Krissilein.

Hurra! Endlich ist der März da!

Der Januar und der Februar sind wirklich die deprimierendsten und bedrückendsten Monate im Jahr.
Für mich war das schon immer so. Aus diesem Grund kann ich beide nicht besonders gut leiden. Das ist nachvollziehbar.
Aber warum ist das überhaupt so?
Ich kann das begründen, aber irgendwie auch nicht.

Es liegt nicht daran, dass der „Zauber“ von Weihnachten verpufft ist.
Jedenfalls nicht nur.
Es liegt nicht am schlechten Wetter.
Jedenfalls nicht nur.
Es liegt nicht an den viel zu kurzen Tagen.
Jedenfalls nicht nur.
Es liegt nicht daran, dass (früher die Schule und heute) die Arbeit mich in diesen Monaten förmlich zu erdrücken scheint.
Jedenfalls nicht nur.
Es liegt nicht daran, dass mir die Motivation fehlt, die großartigen Dinge im Leben zu unternehmen.
Jedenfalls nicht nur.

Ich denke vielmehr, es ist eine Kombination aus allem.

Versteht mich nicht falsch, ich mag gemütliche Abende zu Hause, mit Tee und in eine Decke eingekuschelt auf dem Sofa, während es draußen düster ist und es regnet, stürmt oder schneit.
Ihr wisst das, denn ich habe vor ziemlich genau 6 Monaten einen Blogeintrag dazu geschrieben.

Aber wie das bei fast allem so ist, gibt es auch hier Grenzen.
Während ich mich im  September, Oktober, November und Dezember noch über all die (vermeintlichen) Vorzüge von Herbst und Winter gefreut und diese Zeit in vollen Zügen genossen habe, begann die Stimmung Anfang Januar bereits langsam umzuschlagen. Es reichte einfach.

Zu meinem Leid wusste ich aber, dass es noch mindestens zwei weitere Monate dauern würde, bis der Frühling langsam ein Einsehen mit uns hat. Für mich die motivationsschwächste Zeit überhaupt. Auch das war vermutlich ein Grund, wieso ich es einfach nicht mehr auf die Reihe bekommen habe, zu bloggen.

Dass ich jetzt gerade Urlaub habe und schon ein paar Tage Zeit hatte, um vernünftig runterzufahren, kommt mir da natürlich sehr gelegen.
Noch viel schöner ist jedoch, dass wir endlich die magische Grenze zum März überschritten haben.
Jetzt weiß ich, dass es jeden Tag soweit sein kann und der Frühling  endlich anklopft, auch, wenn er uns im Moment noch ein bisschen zappeln lässt.

Einen besseren Motivationsbooster gibt es doch gar nicht.

Anfang März, wenn die Tage langsam länger hell bleiben und die Vögel einen schon am frühen Morgen aus dem Schlaf zwitschern, fange ich an zu überlegen, was ich selbst noch dafür tun kann, damit ich schneller aus dieser… nennen wir es  kleine „Lebenskrise“ raus komme und formuliere kleine Motivationsvorsätze, die ich mir bei Bedarf immer wieder vor Augen führen kann. Das mache ich schon seit Jahren so.
Diese Vorsätze sind nicht zu vergleichen mit Neujahresvorsätzen, die meistens viel zu hoch gegriffen und aus diesem Grund eh nicht eingehalten werden. Es sind einfach kleine Motivationsspritzen mit großem Effekt (für mich).

Meine Frühjahres-Vorsätze für dieses Jahr sehen wie folgt aus:

  1. Jeden Tag mit einem Lächeln aufwachen und wieder einschlafen. Damit der Tag mit dem schönsten beginnt und auch wieder endet.
  2. Viel mehr Dinge tun, die mich glücklich machen und weniger Dinge, die mich unglücklich machen.
  3. Weniger nachdenken und mehr machen.
  4. Mich nicht mehr von Stress im Alltag beherrschen lassen, sondern mir die Zeit besser einteilen und sinnvoll nutzen.
  5. Die Tage in vollen Zügen genießen, im Hier und Jetzt leben und nicht ständig an Morgen denken.
  6. Auf meinen Körper hören und mir häufiger was Gutes tun.

Ich habe die ungemütliche Zeit jetzt in einen Sack gepackt und im Keller verstaut.
Dort bleibt sie jetzt bis September… dieses Jahr vielleicht sogar noch ein bisschen länger.

Hallo milde Temperaturen bis zum Abend.
Hallo leuchtend gelber Ball am Himmel (wie heißt du noch… Sonne?).
Hallo Lederjacke, Jeansjacke und Daunenweste.
Hallo Sonnenbrille.
Hallo Sneaker.
Hallo Eis.
Hallo Blumen.
Hallo Vögelchen.
Hallo Barfuß auf der Wiese rumlaufen.
Hallo Röcke ohne (dicke) Strumpfhose.
Hallo leicht gebräunte Haut.
Hallo gute Laune.
Hallo Frühling!

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