Meine Woche. #2 (19.12. – 25.12.16)

Hello Beauties,
mein letzter Wochenblog scheint wirklich gut angekommen zu sein, denn ich habe einige ganz liebe Rückmeldungen von euch bekommen.
An dieser Stelle vielen Dank dafür! Ich freue mich sehr über die lieben Worte, die mich per Kommentar, via Mail oder auch per Insta-Nachricht erreichen!

Ich möchte jetzt aber nicht weiter abschweifen und widme mich der neuen Woche:

Montag: Montagmorgen! Die Arbeit ruft! Ich bin also für meinen Geschmack viel zu früh aufgestanden, habe mich im Halbschlaf fertig gemacht und bin ins Büro gefahren. Dort herrschte eine sehr gute Stimmung, was auch kein Wunder war, denn die meisten Kollegen mussten nur noch wenige Tage arbeiten, bis der wohlverdiente Weihnachtsurlaub anfängt.
Ich muss, abgesehen von den Feiertagen, leider durch arbeiten und habe mich damit abgefunden.
Um 16.30 Uhr habe ich Feierabend gemacht und bin schnell einkaufen gefahren, denn ich hatte ein großes Verlangen nach Broten mit Ei und Maggi.
Gesagt, gekauft und nach Hause gefahren, wo ich mich umgezogen und mir dann dieses Festmahl zubereitet habe.
Später am Abend habe ich dann meine 10 Weihnachtsfakten auf Instagram gepostet. Das Bild dazu habe ich zufällig auf meiner Facebookseite entdeckt.

Es ist vor ziemlich genau 5 Jahren in Berlin aufgenommen worden. Ich wollte diese Erinnerung auch mit meiner besten Freundin auf Facebook teilen und habe es, ohne mir etwas dabei zu denken, mit Ortsangabe Berlin gerepostet. Zu dem Zeitpunkt hatte ich von den schrecklichen Ereignissen auf dem Berliner Weihnachtsmarkt noch nichts mitbekommen. Wenig später schrieb mir eine aufgebrachte Freundin, dass ich ihr einen gewaltigen Schrecken eingejagt habe, wegen der Berliner Ortsangabe und dem „Unfall“, der da gerade passiert war. Ich habe mir direkt sämtliche Nachrichtenseiten durchgelesen und war einfach nur noch fassungslos! Der Abend war danach für mich gelaufen.

Dienstag: Der Dienstag hat in etwa so angefangen, wie der Montag aufgehört hat. Ich habe nicht gut geschlafen und konnte immer noch nicht begreifen, was da gestern passiert ist. Dabei habe ich vor allem an die Opfer und deren Familien und Angehörigen gedacht. Die Stimmung im Büro war auch gespenstig ruhig. Die gute Laune vom Vortag war nicht annähernd mehr vorhanden. Man muss dazu sagen, dass wir auch Kollegen in Berlin haben, mit denen die einen mehr, die anderen weniger zu tun haben. Mittlerweile ist aber klar, dass es allen gut geht.
Ich habe dann wieder recht pünktlich Feierabend gemacht.
Auf dem Heimweg ist an einer roten Ampel dann der Autofahrer vor mir aus seinem Auto ausgestiegen, hat sich vor mein Auto gestellt, wild mit den Händen gewedelt und irgendwas vor sich hin geredet, das ich natürlich nicht verstanden habe, weil Fenster zu. Ich habe also das Fenster auf gemacht und ihn gefragt, ob er seine Performanz noch einmal wiederholen könnte und dann sagte er mir, dass mein rechtes Licht kaputt ist. Natürlich. Hätte ich auch drauf kommen können. Ich habe mich, höflich wie ich bin, für die Information bedankt, dann wurde die Ampel auch schon wieder grün und er musste schnell in sein Auto zurück.
Zu Hause warteten zwei Päckchen auf mich. In dem einen war die langersehnte Bestellung von Just Spices!

In dem anderen das All-in-one Nailset von Jolifin.

Ich war sehr positiv überrascht, denn ich habe in den Kundenrezensionen vom German Dream Nails Onlineshop gelesen, dass der Versand recht lange dauert, wenn man mit Paypal zahlt. Das kann ich nicht bestätigen. Ich habe am Samstag bestellt, mit Paypal bezahlt und heute war das Päckchen schon da.
Eigentlich wollte ich es direkt ausprobieren, aber ich war schon recht müde und kaputt und habe deshalb beschlossen, bis zum Wochenende zu warten, weil ich mir dann genug Zeit nehmen kann, um mir die Nägel zu machen. Sie sollen schließlich hübsch werden. Einigermaßen.

Mittwoch: Mein Schatz hatte frei und deshalb haben wir beschlossen, dass er mich zur Arbeit bringt, damit er das Licht am Auto reparieren und anschließend schon mal den Wocheneinkauf erledigen kann, denn wir alle wissen ja: umso näher die Feiertage rücken, desto größer wird die Weltuntergangsstimmung in Supermärkten. Er hat mich also zur Arbeit gefahren und mich am Nachmittag auch wieder abgeholt.
Zum Abendessen gab es Flammkuchen von Dr. Oetker. Als Kind mochte ich Flammkuchen NIE. Jetzt habe ich ihn zum ersten Mal ernsthaft probiert und fand den richtig lecker. Ok, wenn ich sage, dass ich als Kind etwas nicht mochte, ist das nichts außergewöhnliches, denn als Kind mochte ich fast nichts. Gemüse? Bäh! Fleisch? Nur Wurst! Obst? Nö! Am liebsten mochte ich Kartoffeln, Nudeln oder Reis mit ohne alles. Oder mit Ketchup! Meine arme Mutter… .
Am Abend lief der dritte Teil der „Santa Claus“-Trilogie im Fernsehen. Ich habe den Film noch nie gesehen, deshalb wollte ich den unbedingt gucken.
Und was ist ein guter Weihnachtsfilm ohne das hier:

Genau! Nur halb so schön.

Donnerstag: Der Donnerstag war so ziemlich der ereignisloseste Tag der Woche. Nach der Arbeit bin ich schnell nach Hause, hab mich umgezogen, mich aufs Sofa gelegt und Youtube-Videos geschaut. Im Haushalt musste auch nichts mehr gemacht werden, denn mein Schatz wusste schon, dass er den Rest der Woche frei hat und wollte das deshalb übernehmen. Zum Abendessen gab es Chickenburger! Sie waren leider nicht ganz so fotogen, aber dafür umso leckerer.
Später habe ich noch „Die Hüter des Lichts“ geschaut und bin nur noch kaputt ins Bett gefallen.

Freitag: Ein kurzer Arbeitstag! Schon um 13.30 Uhr habe ich alles stehen und liegen lassen, bin in den wohlverdienten Feierabend verschwunden und konnte um 14 Uhr schon eine frisch geputzte Wohnung betreten. Ich liebe liebe liebe diesen Geruch!
Einzig und allein ein kleiner Wochenendeinkauf musste noch erledigt werden. Dafür wollte ich zum Lidl fahren, denn ich habe in dem Prospekt gesehen, dass es dort diese Woche einen Maniküre-Fräser gab. So einer fehlt mir nämlich noch in meinem kleinen Nagelstudio. Ich habe meinen Schatz also eine halbe Stunde bearbeitet und überredet, dass er mich zum Lidl begleitet und dann sind wir auch schon los gefahren.
Ich musste allerdings feststellen, dass alle Fräser ausverkauft waren. Deshalb haben wir letztendlich doch nur Lebensmittel gekauft.
Zu Hause habe mir dann mein kleines eigenes Nagelstudio aufgebaut und mich ans Werk gemacht.
Tips ankleben, feilen, Aufbau-Gel auftragen, aushärten lassen und zu guter letzt noch Versiegelungs-Gel drüber und aushärten lassen. Insgesamt hat die ganze Prozedur etwa 1,5 – 2 Stunden in Anspruch genommen. Ich hatte mit mehr gerechnet, muss aber dazu sagen, dass ich kein Nageldesign gemacht habe, weil ich mir die Nägel ganz normal lackieren wollte.
Wenn ich ein bisschen mehr Routine habe, werde ich mal einen eigenen Blogeintrag darüber verfassen.
Nach der Maniküre habe ich noch kurz mit meiner Mutter telefoniert, um zu klären, wann wir morgen erscheinen sollen. Danach gabs Ofenkäse. Ich liebe Ofenkäse! Könnt ich jeden Tag essen.
Ganz traditionell habe ich den Tag vor Heiligabend mit „Der kleine Lord“ beendet.

Samstag (Heiligabend): „Es ist Samstag und wann bin ich wach? Um 6 Uhr?! Wieso nur?!“ Das ungefähr habe ich mir gedacht, als ich zur besagten Uhrzeit schon hellwach im Bett lag und mich nur noch hin und her gewälzt habe. Irgendwann musste ich einsehen, dass es sinnlos ist und ich nicht mehr einschlafen werde. Ich bin also aufgestanden, habe mir Kaffee gemacht, mich mit dem Laptop aufs Sofa gekuschelt, Pettersson und Findus eingeschaltet und angefangen diesen Beitrag zu schreiben. So komme ich immerhin nicht in Zeitnot, denn über die Weihnachtsfeiertage bin ich eigentlich nur unterwegs.
Außerdem habe ich mir die Nägel schon mal weihnachtstauglich lackiert.

Irgendwann, ein, zwei Stunden später, ist mein Schatz dann auch aufgestanden. Wir haben noch ein bisschen gekuschelt und anschließend gemütlich gefrühstückt.
Dann waren die Geschenke dran. Die packen sich schließlich (leider) nicht von alleine ein. Im Fernsehen lief Pippi Langstrumpf und Michel in der Suppenschüssel. Ein absolutes MUSS an Heiligabend. Nachdem die Geschenke eingepackt waren, haben wir unsere kleine Bescherung gemacht, d.h. ich durfte mein Geschenk auspacken, denn mein Schatz hat seins schon vor 3 Wochen bekommen.
Ich habe ein ganz süßes Paket von Odernichtoderdoch bekommen. Darin war der neue Kalender für 2017 „Auf ins nächste Abenteuer“, das Kalender-Tagebuch für 3 Jahre „Glasmomente“ und ein ganz süßes Stempel-Set für mein Bullet Jorunal. Ich habe mich riesig gefreut!

Nach der Bescherung bin ich Duschen gegangen und habe mich fertig gemacht. Wer sich jetzt fragt, wann wir denn unseren Baum geschmückt haben, hat gut aufgepasst, denn die Antwort lautet: Gar nicht!
Am Freitag hatten wir keine Lust mehr und an Heiligabend hätten wir es theoretisch noch machen können, aber wir haben uns gründlich überlegt, dass wir über die Weihnachtsfeiertage sowieso nicht zu Hause sind und die Katzen die Kugeln runter holen würden. Also haben wir beschlossen, dass wir den Baum dieses Jahr einfach mal nicht schmücken.

Gegen 16 Uhr haben wir uns dann auf den zu meinen Eltern gemacht. Die Wiedersehensfreude war gigantisch!
Erst waren wir mit meinen Eltern noch alleine und hatten uns viel zu erzählen. Vor allem mein Vater, denn er war ja schließlich 7 Wochen in der Reha.
Um 18 Uhr haben wir dann meine Großtante abgeholt, die nur ein paar Straßen entfernt wohnt. Oma, Opa, Tante, Onkel und Cousin (wohnen alle nebenan) sind auch noch dazu gekommen. Dann war Bescherung!

Für mich gab es, wie immer, Geld, damit ich mir mein Weihnachtsgeschenk selbst kaufen kann. Und ich weiß auch schon ganz genau, was ich mir holen werde:
Eine Sony Alpha 5100 Systemkamera, damit ich zukünftig sowohl für Instagram, als auch für den Blog qualitativ hochwertige Bilder machen kann.

Meine Familie ist natürlich auch nicht leer ausgegangen.
Für Mama gab es eine Box mit verschiedenen Yankee-Candle-Produkten. Mein Papa hat eine Geschenkbox von Just Spices + ein Jahresabo von der Zeitschrift „Runners World“ bekommen. Das Abo war zwar nicht geplant, aber er hat sich trotzdem sehr gefreut. Oma + Opa und meine Großtante haben eine schöne Bilder-Collage von uns und unseren Katzen bekommen.

Nach der Bescherung wurde zusammen gegessen: Sauerbraten, Rotkohl, Klöße, Kroketten, Kartoffeln, Rosenkohlauflauf, Feldsalat und als Nachtisch die weltbeste Mousse au Chocolat von meiner Großtante!

Den restlichen Abend haben wir noch in gemütlich Runde zusammen gesessen, erzählt, Bier und Wein getrunken (nur ich nicht, denn ich musste noch fahren) und die Zeit zusammen in vollen Zügen genossen. Um 23.30 Uhr hatte ich dann die nötige Bettschwere und wir haben uns auf den Heimweg gemacht. Um 1 Uhr lag ich endlich im Bett.

Sonntag (1. Weihnachtstag): Irgendwie bedeutet Ausschlafen bei mir in letzter Zeit, dass ich um 8 Uhr schon hellwach im Bett liege. Das stimmt nichtmal. Ich bin nur wach und total gerädert, kann aber nicht mehr schlafen. So war es am Sonntag auch wieder. Deshalb bin ich ins Wohnzimmer gewandert und habe Youtube-Videos geschaut, bis mein Schatz auch mal wach geworden ist.
Dann musste ich mich auch schon fertig machen und ich habe es irgendwie hinbekommen, mir an der Duschtür einen Nagel abzubrechen. Zum Glück habe ich ja jetzt mein eigenes Nagelstudio zu Hause und konnte das Problem ganz schnell beheben (das macht mich schon ein bisschen stolz und glücklich!). Nachdem der Nagel repariert war, habe ich mich weiter fertig gemacht und dann mussten wir uns auch schon auf den Weg zur Familie von meinem Herzmann machen.
Die Begrüßung fiel wieder total herzlich aus, weil wir uns jetzt auch schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen haben. Dementsprechend gab es auch ganz viel zu erzählen. Zuerst wurden aber Geschenke ausgetauscht. Eigentlich hatten wir im Voraus vereinbart, dass wir uns nichts schenken, aber wie das eben so ist, hält man sich meistens doch nicht daran 😀

Von Jacky (Schwester von meinem Schatz) habe ich dieses süße Wohlfühlpaket bekommen. Ihr Sohnemann Leon hat mir drei richtig süße Pinselbecher gebastelt. Außerdem habe ich noch eine Bodylotion von Victoria’s Secret bekommen.

Nach der Bescherung haben wir gegessen. Es gab gefüllte Weihnachtsgans, Klöße, Bandnudeln , Rotkohl und noch einige andere Leckereien. Anschließend haben wir noch stundenlang erzählt, die ersten Geschenke ausprobiert, nochmal gegessen und etwas Wein getrunken und natürlich ein paar Fotos gemacht, die aber nicht wirklich fürs Familienalbum taugen ;).

Alles in allem war es wirklich ein wunderschöner erster Weihnachtstag, den wir wirklich sehr genossen haben.
Deshalb sind wir auch erst zu später Stunde (gegen 23 Uhr) zurück nach Hause gefahren, wo wir von unseren drei süßen Fellnasen schon sehnlichst erwartet wurden. Sonntag ist Thunfischtag! Auch um 24 Uhr noch. Den haben sie auch noch bekommen. Wr haben den Abend ausklingen lassen, indem wir uns an den Küchentisch gesetzt, unsere Geschenke bestaunt und noch ein bisschen geredet haben. Es hat nicht lange gedauert und ich bin totmüde und zufrieden ins Bett gefallen und direkt eingeschlafen.

 

 

 

 

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