September Rückblick.

Jaaaaa ich weiß… Der September liegt mittlerweile schon einige Tage zurück.
Für mich war er jedoch so besonders, dass ich ihm noch einen eigenen Blogpost widmen möchte.
Ich schreibe schon eine ganze Weile hin und wieder kleine Rückblicke, damit ich mich noch Monate, sogar Jahre später an ganz besondere Augenblicke und Situationen in meinem Leben erinnern kann. Erst habe ich sie in Notizbüchern niedergeschrieben, später in Word abgetippt und auf dem Computer oder meiner heiligen externen Festplatte gespeichert. By the way: Die Festplatte ist kaputt gegangen und existiert nicht mehr… der Computer ebenso!
Jetzt bin ich stolze Betreiberin einer eigenen kleinen Website. Das Internet geht nicht kaputt.
Eine Gute Gelegenheit, um das Ganze mit euch zu teilen, in der Hoffnung, dass  es euch auch interessiert (Feedback erwünscht) und es für die meine Ewigkeit festzuhalten.

Damit wären wir auch schon beim ersten Punkt meiner Liste (chronologisch kann Jeder):

Im September (16.09.) habe ich meinen Blog auf Instagram öffentlich bekannt gemacht. Für mich war das ein ganz spannender und unglaublich aufregender Moment, denn ich hatte zwar eine ungefähre Vorstellung, was das Ganze für mich bedeuten könnte, aber ich hatte auch Hoffnungen und Ängste. Natürlich habe mir sehr gewünscht, dass ersteres erfüllt wird.

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Mittlerweile sind seit der Bekanntmachung rund 5 Wochen vergangen und ich muss ehrlich gestehen, dass meine Erwartungen wirklich übertroffen wurden.
In dieser kurzen Zeit haben bereits 400 Menschen meine kleine Seite besucht, durchstöbert und mir sowohl hier, als auch bei Instagram Feedback gegeben. Einige sogar mehrmals.
Das hat mich regelrecht überwältigt und überzeugt mich nur mehr, davon dass das, was ich hier tue, goldrichtig ist.  An dieser Stelle ein großes DANKE an euch! Denn ein Blog, auch wenn es nur ein kleiner und privater ist, ist nichts ohne seine Leser!

Im September steht in meinem Privatleben immer ein ganz besonderer Tag an: der Jahrestag von meinem Schatz und mir (14.09.) – in diesem Jahr wars übrigens der zweite. Das klingt jetzt vielleicht nach wenig, aber mir kommt es so vor, als wären wir schon eine Ewigkeit zusammen… eine glückliche Ewigkeit.
Ein Leben ohne ihn ist für mich einfach nicht mehr vorstellbar.

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Achtung… Jetzt wird’s sportlich! Ich habe mehr (oder weniger) angefangen, wieder Joggen zu gehen (02.09.). Diesmal aber ohne irgendeine App, die mich nur mehr und mehr unter Druck setzt und bei mir den Spaß am Sport direkt im Keim wieder erstickt. Wenns um Sport geht, kann ich mich erstaunlich schnell selbst unmotivieren. Deshalb werden diesmal jegliche Vorgaben (wie lang, wie schnell oder wie weit ich laufe) gestrichen. Ganz entgegen meiner üblichen Vorgehensweise. Einfach nur Stöpsel ins Ohr, Musik an und los, so weit mich meine Füße, Beine und Seitenstiche eben lassen. Fuck the System!

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Beruflich hat der September für ich vor allem eins bedeutet: Ab jetzt gibt’s viel zu tun! Ich arbeite im Einzelhandel, allerdings hinter den Kulissen, im Marketing um genau zu sein. Und ich kann mich in den nächsten Wochen also auf einige Überstunden gefasst machen. Aber: Wer mich schon länger verfolgt, der weiß, dass ich erst um Juni meinen Job gewechselt habe und mich jetzt wirklich pudelwohl fühle.

Trotzdem gut, dass ich Ende September (28.09.-05.10.) ein paar Urlaubstage einschieben konnte, um etwas Energie für die bevorstehende Zeit zu tanken, auch wenn die Umstände nicht gerade die schönsten waren.

Denn leider hatte der September auch eine deutliche Schattenseite! Ich habe von der Krankheit meines Vaters erfahren (24.09.). War am Boden zerstört. Hatte große Angst und viele Sorgen. Und zum Glück auch ein bisschen Hoffnung. Ich war stark. Die ganze Familie war stark.

Mittlerweile sehe ich das Ganze etwas entspannter, denn ich weiß, dass die Geschichte gut ausgegangen ist. Aber ich bin davon überzeugt, dass diese eine Sache mich noch ewig an den September 2016 erinnern wird. Auch ohne Niederschrift.

Und da gibt es noch etwas, das mich wohl ewig an den September erinnern wird.
Meine kleine Nichte hat das Licht der Welt erblickt (26.09.). Klein M. hat meinen Bruder das erste mal zum Vater, mich das erste Mal zur Tante und meine Eltern das erste Mal zu Großeltern gemacht. Das ist natürlich etwas ganz Besonderes für die ganze Familie. Und wir sind alle froh, dass sie endlich da ist, wenn auch früher, als erwartet.

Wie man sieht, hat sich der September für mich als äußerst turbulent herausgestellt. Angst. Traurigkeit. Großes Glück. So weit entfernt und irgendwie doch so nah aneinander.
Eine Achterbahnfahrt der Gefühle liegt hinter mir, gnadenlos und unglaublich bewegend. So ganz bin ich immer noch nicht darüber hinweg. Aber es wird.

Das Beitragsbild hat für mich übrigens eine große Bedeutung, denn es ist ein Ausschnitt von einem Bild, dass eine Mutter mir aus dem gemeinsamen Urlaub mit meinem Vater geschickt hat… etwa 2 Wochen vor der Diagnose.
Ich finde es wirklich wunderschön.

Jetzt hoffe ich, dass ihr ein bisschen Spaß beim Lesen hattet und widme mich ab jetzt schon dem nächsten Beitrag 🙂

 

 

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