What a (Sunday-) Feeling

Ich liebe Sonntage <3

Der Sonntag ist der einzige Tag in der Woche, an dem ich mal abschalten kann, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Jedenfalls größtenteils und so gut es eben geht. Damit wären wir schon beim Punkt: Ich bin nicht sonderlich gut darin, abzuschalten. War ich noch nie und werde ich wohl auch nie sein.

Normalerweise bin ich ein totaler Organisationsmensch. Ich plane meine Woche eigentlich immer komplett durch und überlasse ungern etwas dem Zufall. Mittlerweile packe ich mir die Tage so voll, dass ich kaum Zeit zum Verschnauben habe. Wenn ich endlich aus dem Büro rauskomme (meistens eine halbe Stunde bis Stunde später als geplant), mache ich Besorgungen in der Stadt, gehe Einkaufen oder fahre eben direkt nach Hause und kümmere mich noch um den Haushalt. Ich möchte es in der Wohnung zu jeder Zeit ordentlich haben. Und dafür sorge ich auch. Tag für Tag. Die Katzen dürfen natürlich auch nicht zu kurz kommen und brauchen ihre tägliche Zuneigung. Die einen möchten in den Garten (und müssen natürlich unter permanenter Beobachtung stehen, damit sie nichts anstellen), der andere darf nicht in den Garten und braucht seine Kuscheldosis. Und irgendwo dazwischen fällt mir außerdem noch ein, dass Mama, Papa, Oma, Opa und sonstige Familienmitglieder auch schon lange kein Lebenszeichen mehr von mir bekommen haben. Dann ist es aber meistens schon zu spät, um sie noch anzurufen.

Wie ihr seht, stehe ich 6 Tage in der Woche unter Strom, deshalb bin ich unendlich dankbar, dass es den Sonntag gibt.

Der perfekte Sonntag besteht für mich eigentlich nur aus nichts tun. Einfach in bequeme Klamotten schlüpfen, die Füße hochlegen, eine nette Serie schauen, was leckeres essen und haufenweise Kaffee und Tee schlürfen, ohne auch nur einen einzigen Gedanken an Verpflichtungen zu verschwenden.

Aber so sehen meine Sonntage fast nie aus, denn es gibt da noch einige Traditionen, die für mich irgendwie auch dazu gehören.

So beziehe ich z. B.  jeden Sonntag das Bett neu, damit wir in frischer und duftender Bettwäsche in die neue Woche starten können.

Außerdem plane ich die neue Woche grob vor.

 

Alles was im Haushalt (oder auch sonst) ansteht, wird auf die kommenden 6 Tage verteilt. Dabei versuche ich auch stets dafür zu sorgen, dass die Krissi-Zeit nicht zu kurz kommt. Egal ob Joggen gehen, Nägel lackieren oder eine Gesichtsmaske auftragen… alles wird so gut es geht im Voraus geplant, damit ich mir meine Zeit entsprechend einteilen kann. Seit ich mir vor einigen Wochen ein Bullet Journal zugelegt habe, klappt das alles auch ganz gut. Und ich habe jede Menge Spaß dabei.

Das alles klingt jetzt nach einem absoluten Kontrollfreak. Das bin ich wohl auch, aber ich fühle mich wohl dabei. Ich bin glücklich, wenn ich am Abend meine To Do´s abhacken kann und mit dem Gefühl ins Bett gehen kann, am Tag etwas geleistet zu haben.

Am Sonntag genau so wie an jedem anderen Tag in der Woche.

 

 

 

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